Klärgrube
Eine Klärgrube ist ein System zur Primärbehandlung von häuslichem Abwasser. Durch Absetzen und anaerobe Faulung trennt sie die Feststoffe ab und baut die organische Substanz teilweise ab, reinigt das Wasser jedoch nicht vollständig.
Aufgrund ihrer Leistung ist die Klärgrube nicht als alleinige Behandlung zulässig: Das Ablaufwasser benötigt anschließend eine Sekundärbehandlung (biologischer Filter, Oxidation) oder eine genehmigte Versickerung im Boden. Sie ist die ideale Lösung als Vorbehandlung und auf Grundstücken, auf denen die Versickerung erlaubt ist. Bei Inza fertigen wir sie aus Polyethylen und aus glasfaserverstärktem Polyester (GFK), von 500 bis 10.000 Litern, gemäß der Norm EN 12566-1.
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Klärgruben aus Polyester (GFK)
€800,00 – €5.875,00Preisspanne: €800,00 bis €5.875,00 Steuern nicht inbegriffen Ausführung wählen Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden -

Klärgruben aus Polyethylen
€650,00 – €3.300,00Preisspanne: €650,00 bis €3.300,00 Steuern nicht inbegriffen Ausführung wählen Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden

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Wir beantworten Ihre Fragen zu Klärgruben
Reinigt eine Klärgrube das Wasser ausreichend, um es in einen Fluss einzuleiten?
Nein. Die Klärgrube führt nur eine primäre (anaerobe) Behandlung durch: Sie reduziert Feststoffe, entfernt aber nicht genug organische Fracht für eine Einleitung in ein Gewässer. Für die Einleitung in einen Fluss oder Bach benötigen Sie eine Kläranlage (vollständige biologische Behandlung) oder, sofern die Vorschriften es zulassen, eine Versickerung im Boden nach der Grube.
Was ist der Unterschied zwischen einer Klärgrube und einer Kläranlage?
Die Klärgrube leistet eine primäre Behandlung (Absetzen + anaerobe Faulung) und reicht allein nicht aus. Die Kläranlage fügt eine sekundäre biologische Behandlung hinzu und erzeugt Wasser, das zur Einleitung in öffentliche Gewässer geeignet ist.
Wie oft muss der Schlamm entleert werden?
Entleerung und Reinigung müssen mindestens einmal jährlich durch einen zugelassenen Entsorger erfolgen, wobei Schlamm und Schwimmstoffe aus dem Absetz-Faulraum entnommen werden. Nach dem Vorgang wird die Anlage mit sauberem Wasser befüllt.
Aus welchem Material bestehen sie und welche Norm erfüllen sie?
Wir fertigen sie aus Polyethylen und aus glasfaserverstärktem Polyester (GFK), gemäß der Norm EN 12566-1. Sie verfügen über ein internes Leitblech, PVC-Anschlüsse und einen verschraubten Revisionsdeckel mit Ø 620 mm.
Welche Kapazität bzw. Größe der Klärgrube benötige ich?
Die Größe richtet sich nach der Anzahl der Einwohnerwerte (EW): 1 EW entspricht der Abwasserfracht einer Person pro Tag (etwa 200 Liter/Tag und 60 g BSB₅). In einem Wohnhaus ist es am praktischsten, die ständigen Bewohner zu zählen; um Spitzen oder künftige Erweiterungen abzudecken, gilt häufig die Regel Anzahl der Schlafzimmer × 1,5–2 (ein Haus mit 4 Schlafzimmern ≈ 6 EW).
Als Richtwert benötigt eine Klärgrube etwa 150 bis 350 Liter pro EW. Unsere Modelle reichen von 500 bis 10.000 Litern (von ca. 2-3 bis 50 EW): Für ein Einfamilienhaus mit 4–6 Personen reicht in der Regel eine Grube mit 2.000–3.000 L. Für nicht-wohnwirtschaftliche Nutzungen (Landhotels, Restaurants, Büros, Campingplätze) erfolgt die Berechnung nach Plätzen, Gedecken oder Mitarbeitern gemäß offiziellen Tabellen.
Tipp: Wählen Sie im Zweifel die nächstgrößere Größe; eine großzügig dimensionierte Anlage setzt besser ab, verlängert die Abstände zwischen den Entleerungen und verkraftet Nutzungsspitzen. Wenn Sie uns die Anzahl der Nutzer und die Art des Wohnhauses nennen, empfehlen wir Ihnen das genaue Modell.
Wie wird eine Klärgrube installiert?
Die Grube kann erdverlegt oder oberirdisch installiert werden. Zusammenfassung des Ablaufs (befolgen Sie stets das Installationshandbuch der Anlage und die örtlichen Vorschriften):
- Standort: zugänglich für das Saugfahrzeug zur Entleerung und unter Einhaltung der Mindestabstände zu Brunnen oder Wasserfassungen sowie zu Gewässern oder Grundstücksgrenzen gemäß Ihren Vorschriften.
- Aushub (erdverlegt): eine Baugrube etwas größer als die Anlage, mit nivelliertem Boden.
- Auflagebett: ein verdichtetes Sandbett von 10–20 cm, gut nivelliert. Bei hohem Grundwasserstand, tonigem Boden oder Auftriebsgefahr wird eine Betonplatte verlegt und der Behälter mit Gurten verankert, damit er nicht aufschwimmt.
- Einbau und Verfüllung: Die Anlage wird abgesenkt und nivelliert und rundherum mit Sand verfüllt, während sie schichtweise mit Wasser gefüllt wird, um die Drücke auszugleichen und Verformungen zu vermeiden. Lagenweise verdichten und Steine vermeiden.
- Anschlüsse: Zu- und Ablauf mit dem richtigen Gefälle und den richtigen Höhen sowie eine unverzichtbare Entlüftungsleitung zum Ableiten der Gase im Inneren.
- Revision: Der verschraubte Deckel muss an der Oberfläche zugänglich bleiben (mit Halsverlängerung, falls die Grube tief liegt) für Wartung und Entleerung.
Bei oberirdischer Aufstellung genügt ein nivelliertes Betonfundament und gegebenenfalls die Befestigung des Behälters. Ist Ihr Untergrund schwierig (Fels, Ton, hoher Grundwasserstand), beraten wir Sie zu den zusätzlichen Maßnahmen.
Wie eine Klärgrube funktioniert
Das Abwasser gelangt in die Grube, wo sich die Feststoffe absetzen und am Boden Schlamm bilden, während die Fette an der Oberfläche schwimmen. Unter Sauerstoffmangel zersetzen die anaeroben Bakterien die organische Substanz, vergasen sie und verringern ihr Volumen.
Das geklärte Wasser tritt über die Zwischenzone zur Sekundärbehandlung oder Versickerung aus. Der angesammelte Schlamm muss regelmäßig durch einen zugelassenen Entsorger entnommen werden. Ein internes Leitblech verbessert die Trennung und verhindert das Mitreißen von Schwimmstoffen.

Vorteile und Grenzen von Klärgruben
Vorteile
- Einfache und wirtschaftliche Vorbehandlung, ohne Stromverbrauch.
- Passiver und robuster Betrieb, mit wenig Wartung.
- Hält Feststoffe, Sand und Fette zurück und schützt die nachfolgende Behandlung.
- Langlebige, korrosionsbeständige Materialien (Polyethylen und GFK).
Zu beachtende Grenzen
- Reinigt nicht vollständig: Der Ablauf darf nicht direkt in ein Gewässer eingeleitet werden.
- Erfordert eine nachfolgende Sekundärbehandlung oder eine genehmigte Versickerung.
- Benötigt eine regelmäßige Schlammentleerung (mindestens einmal jährlich) durch einen zugelassenen Entsorger.
Warum Klärgruben von Inza wählen?
Bei Inza fertigen wir Klärgruben aus Polyethylen (Rotationsformen) und aus glasfaserverstärktem Polyester (GFK), mit Kapazitäten von 500 bis 10.000 Litern und nach Einwohnerwert dimensioniert. Sie verfügen über ein internes Leitblech, PVC-Anschlüsse und einen verschraubten Revisionsdeckel.
Sie erfüllen die Norm EN 12566-1 und die spanischen Einleitvorschriften. Wir beraten Sie bei der Kombination der Grube mit der für Ihr Grundstück am besten geeigneten Sekundärbehandlung oder Versickerung.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite sind unverbindlich und ersetzen weder eine technische Beratung noch die geltenden Vorschriften. Vor der Installation eines Abwasserbehandlungssystems müssen Sie Ihre Gemeinde, die Autonome Gemeinschaft und die zuständige Flussgebietsbehörde (Confederación Hidrográfica) konsultieren, da die Art der erforderlichen Behandlung, die Mindestabstände, die Einleitgenehmigung und weitere Auflagen je nach Standort und Einzelfall variieren. Inza berät Sie zur am besten geeigneten Anlage, doch die Einholung der Genehmigungen liegt in der Verantwortung des Anlagenbetreibers.
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